Jeder Quadratmeter zählt – TV-Sendung

Mission B setzte sich zum Ziel, gemeinsam mit dem Publikum möglichst viele Quadratmeter biodiverse Fläche der Natur zurückzugeben. SRF, RTS, RSI und RTR nahmen sich vor, die Problematiken und Hintergründe zum Rückgang der Biodiversität in der Schweiz aus wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht zu beleuchten. Im Fernsehen, Radio und auf den sozialen Kanälen hat die Redaktion von Mission B, zusammen mit einer Vielzahl an Aktionspartnerinnen und -partnern, gezeigt, wie möglichst viel neue biodiverse Fläche geschaffen werden kann. Nach eineinhalb Jahren folgt nun der Blick zurück: Wie viel biodiverse Fläche hat Mission B der Natur zurückgegeben?

Diese Sendung zählt als meine Moderations-Premiere im Fernsehen:

Input zum Thema: Liebe Natur, können wir noch Freunde sein?

Diese Sendung entstand im Rahmen von Mission B, ein SRF Projekt, welches rund um die Biodiversität während fast zwei Jahren im Radio, im TV, im Web und in den Sozialen Medien berichtete. Ich war in den letzten vier Monaten Teil der Redaktion und produzierte eine Input Sendung für SRF 3.

Worum geht es?

Gerade diesen Sommer lernte die Schweiz die Natur besonders schätzen: Ferien in der Natur, ein Ausgleich zum Alltag und ein Kraftort. Dass uns Natur gut tut, ist wissenschaftlich belegt. Der Mensch profitiert. Doch die Natur braucht dringend auch mal Verschnaufpausen von uns.

Hier können Sie die Input-Sendung nachhören.

Schulstart nach dem Lockdown

Am Montag, 11. Mai 2020 öffneten die Schulen nach dem Lockdown wieder. Ich bin mir sicher, noch nie freuten sich so viele Schüler und Schülerinnen darauf, wieder vor Ort unterrichtet zu werden. Es gab aber noch viele Fragezeichen: «Muss meine Lehrperson eine Schutzmaske tragen? Darf ich den Znüni mitbringen und teilen? Darf ich meine beste Freundin umarmen?» Diese Fragen der Kinder beantwortete SRF-Inlandredaktorin Sabine Gorgé live in meiner Sendung:

 

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WC-Rolle fliegt durch die «Zambo»-Community

Während des Lockdowns im Frühling 2020 verbrachte ich viel Zeit in meiner Wohnung im Homeoffice. Natürlich vermisste ich den direkten Austausch mit meinen Arbeitsgspändli. Ebenfalls fehlte mir den Kontakt zu den Kindern, da die Schulführungen im Radiostudio nicht stattfinden konnten. Deshalb kam mir die Idee, die «Zambo»-Community symbolisch mit einer WC-Rolle zu verbinden:

«Ich vermisse dich Grossi»

Im Frühling 2020 riet der Bundesrat und das Bundesamt für Gesundheit den Kindern in der Schweiz ab, ihre Grosseltern zu besuchen. Der Grund: Das Coronavirus. Sich an diese Vorgabe zu halten, schien nicht ganz leicht. Viele Kinder pflegen engen Kontakt zu ihren Grosseltern. Dies bemerkte ich, als ich die Blogs auf der «Zambo»-Webseite durchstöberte. In der Redaktion beschlossen wir deshalb, eine Sendung den Grosseltern und Enkel zu widmen. Enkel konnten ihre Grosseltern via Musikwunsch grüssen und auch der umgekehrte Fall war ausnahmsweise erlaubt.

Diese Sendung gehört zu einer meiner liebsten. Ich fand es sehr rührend, wie sich die Enkelkinder Musikstücke aussuchten, die ihren Grosseltern bestimmt gefallen. Ebenfalls hat es mich gefreut, mich mit Grossmamis auszutauschen und zu vermitteln, dass auch diese ihre Enkel sehr vermissen.

Auf dem Sprung zum Snowboard-Profi

Mit meinem Redaktionskollegen Adam Keel portraitierte ich den Nachwuchssportler Jonas Hasler. Er besucht eine Sportschule in Kreuzlingen (TG) und trainiert täglich, um seinem Traum näher zu kommen. Adam und ich haben den 13-jährigen und seine Schulgspändli im Unterricht begleitet:

 

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Dazu die Radiosendung auf SRF 1 über das Thema Vorbilder:

 

Hier geht es zur Berichterstattung von «SRF Zambo».

Abschied auf «Radio TOP»

Fast zwei Jahre durfte ich auf «Radio TOP» die Morgen-, Mittags- und Abendshow moderieren. Die Berichterstattungen aus der Region und die Nähe zu den Hörerinnen und Hörer haben mich besonders fasziniert.

Nun, die letzten Worte auf «Radio TOP» , inklusive den Versprecher, die im Live-Radio ebenso dazugehören:

«Äs duet weh. Aber nur wenn meh tschüss seit, gönd neui Türe uf.»

Zum ersten Mal über den Wolken mit 87 Jahren

Maria Gaggia wohnt in Bischofszell im Kanton Thurgau, 87-jährig, verwitwet und will es wissen: In ihrem hohen Alter möchte sie zum ersten Mal ins Flugzeug steigen. Moderatorin Angela Haas begleitet sie.

Ursprünglich stammt Maria Gaggia aus Main in der Eifel / Deutschland. Mit 23 Jahren beschliesst die gelernte Krankenschwester auszuwandern, denn der Verdienst in den Spitälern ist niedrig, die Freizeit knapp.

«Ich hörte, in der Schweiz fliesse Milch und Honig. Da dachte ich mir, da muss ich hin.»

Auf einem Jahreskalender studiert die junge Frau damals die Fotografien der Schweizer Städte: Basel, Zürich und St.Gallen kamen in Frage, denn diese Orte liegen doch noch nahe genug an der Grenze zu Deutschland, der Heimat. Das Spital St.Gallen reagiert rasch auf die Bewerbung der damals 23-Jährigen und sagt ihr zu. Gegen den Willen ihrer Eltern verlässt sie Deutschland. «Es hat mir vom ersten Augenblick an gefallen in der Schweiz.»

Der Liebe wegen bleibt sie in der Schweiz. Mit ihrem Ehemann zieht sie einen Sohn auf. Immer wieder reist die Familie Gaggia mit Reisecars oder dem Zug in die Ferien: Ins Tessin, nach Italien oder nach Deutschland, um die Verwandtschaft von Maria Gaggia zu besuchen. Mittlerweile lebt Maria Gaggia verwitwet in einem zweistöckigen Haus, gleich neben den Bahngeleisen. Die 87-jährige Frau ist noch immer oft unterwegs, besucht Freundinnen, geht einkaufen und zeigt sich vor allem äusserst mutig. Denn sie muss einen schweren Schicksalsschlag verkraften. Ihr Sohn, selbst Familienvater, stirbt an einem Hirntumor. Vor einiger Zeit besucht sie deshalb auf eigene Faust ein Tattoo-Studio in Konstanz. Mit dabei hat Maria Gaggia eine Postkarte, auf welcher ihr verstorbener Sohn unterschrieben hat. So lässt sie sich die Unterschrift ihres Sohnes auf den Arm tätowieren. «So ist er immer bei mir.»

Maria Gaggia sitzt in ihrem Wohnzimmer. Ihr Arm ziert eine Tätowierung. Diese bildet die Unterschrift ihres verstorbenen Sohnes Reto.
Einchecken zum grossen Abenteuer

Maria Gaggia pflegt engen Kontakt zu ihrer Schwester, welche heute noch in der Nähe von Düsseldorf lebt. Schon immer reist sie mit dem Zug nach Deutschland, um der Schwester einen Besuch abzustatten. Aber mit dem Alter wird diese Reise komplizierter: Was, wenn ein Zug verspätet eintrifft oder gar ausfällt? Was, wenn der Koffer zu schwer scheint? Was, wenn niemand da ist, der hilft? Deshalb beschloss die fast 90-Jährige, das erste Mal mit dem Flugzeug zu reisen. Ein Kollege hat ihr das Flugticket online besorgt und versprochen, ihr eine Begleitung am Flughafen zu organisieren. Doch RADIO TOP-Moderatorin Angela Haas ist auf die Geschichte gestossen und hat beschlossen, Maria Gaggia zu begleiten: von Zürich nach Düsseldorf, vom Check-In in der Schweiz bis durch den Zoll in Deutschland.

«Am liebsten würde ich das Lied von Reinhard Mey singen»

Die Hektik, die Menschenmengen und die vielen Reisetaschen werfen Fragen auf: «Wo wollen die bloss alle hin?», meint Maria Gaggia und hält Moderatorin Angela Haas auf dem Flughafen in Zürich am Arm fest. Am Gate pausieren die beiden Frauen, gönnen sich einen Kaffee, bis der Pilot und Maître de Cabine die beiden ins Flugzeug bitten, denn Angela Haas hat der SWISS natürlich im Voraus bekanntgegeben, dass eine 87-jährige Frau das erste Mal fliegen wird. Als das Flugzeug von Zürich nach Düsseldorf startet, wirkt Maria Gaggia ruhig und gelassen. So auch während dem Flug. Die Dame erkennt Autobahnen, Wälder und Städte von oben:

«Deutschland liegt mir zu Füssen!»

 

Bilder: Angela Haas, Musik: Daniel Eugster

Sicher gelandet

Am Flughafen in Düsseldorf warten schon Schwester und Kollegin. Diese sind sichtlich stolz auf Maria Gaggia. «Das ist eine enorme Leistung in diesem Alter», meint die Kollegin.

Alleine wäre die 87-Jährige dann doch nicht geflogen, um eine Begleitung war sie froh. Der Weg vom Check-In bis zum Gate scheint kompliziert und der Alltag auf dem Flughafen schnelllebig. Deshalb wird Maria Gaggia dann auch wieder mit ihrer Schwester zusammen zurück in die Schweiz reisen: Unter den Wolken mit dem Zug.


Die ganze Sendung als Audio zum Nachhören:

Produzentin: Angela Haas, Musik: Daniel Eugster


Ich freue mich auf Feedbacks, Anregungen oder weitere Inputs für Geschichten.

«I bi nume än Herzschlag wäg vo mim Publikum»

Im Jahr 2019 gibt es für Peter Reber gleich mehrere Gründe, um sein Glass zu heben. Er feiert seinen 70. Geburtstag und ebenso 50 Jahre Bühnenerfahrung. Zu diesem Anlass veröffentlicht er gleich auch ein weiters Album. Darauf möchte er seinem treuen Publikum danken:

Auf dem neuen Album findet auch sein wohl bekanntestes Liebeslied «E Vogel ohni Flügel» Platz. Im Interview erzählt er mir, dass dieses Lied ohne einen gewissen Druck seiner Frau nie zu Stande gekommen wäre:

Ein weiteres Lied, welches Peter Reber jemandem widmet, heisst «Ploudertäsche». Damit ist seine Enkelin gemeint: